Affirmation Iffirmation

Affirmation vs. Iffirmation

Von Affirmationen hast du bestimmt schon mal gehört. 

Das sind positiv formulierte, in der Gegenwart sprechende Formulierungen, die meist mit dem Wort „Ich“ beginnen. Affirmationen zur Geburt sind zum Beispiel:

  • Ich habe tiefes Vertrauen in mich und mein Kind.
  •  Ich atme langsam mit jeder Welle.
  • Jede Welle bringt mich näher zu meinem Kind.
  • Ich atme und vertraue.
  • Ich bin ich – und das ist alles, was ich sein muss. (meine persönlicher Liebling)
 
Benenne, was du erreichen möchtest.
 
Ziel ist es, dein Unterbewusstsein, deine Gedanken und Gefühle positiv zu beeinflussen. Entspannung tritt bestenfalls ein, die superwichtig für deine Geburt und deren Verlauf ist!
 
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Welches Gefühl lösen Affirmationen in dir aus?

Vielen Menschen helfen Affirmationen sehr, sich in stressigen, aufgeregten Situationen wieder erden zu können. Durchatmen, immer wieder laut oder leise vor sich hersagen. Probiere es gern mal aus. Unser Gehirn liebt Wiederholungen. So kannst du Gesagtes verinnerlichen.

Gerade unter der Geburt kann DIE Affirmation, die das stärkste positive Gefühl in dir auslöst, ein sehr kraftvolles Werkzeug sein.

Was aber, wenn dem nicht so ist?

Was ist, wenn sich das positive Gefühl, von dem immer alle reden, partout nicht einstellen will?

Das Problem ist, für manche Menschen hören sich diese Sätze einfach nicht glaubwürdig, nicht echt an. Als würde man sich selbst belügen. Zu fest sind andere innere, negativ behaftete Glaubenssätze verankert.

Und bist du dann in der aktuellen Situation mit der eigenen Verfassung ganz weit weg vom Gesagten, dann zerhaut unser Unterbewusstsein diese positiv formulierten Sätze, die ja eigentlich unterstützen sollen. Im blödsten Fall bestärken sie dadurch sogar noch die negativen Glaubenssätze: 

  • „War ja klar, dass ich das nicht hinbekomme!“
  • „Ich bin nicht stark.“
  • „Ich habe es (wieder mal) nicht geschafft.“
 

Hier kommen Iffirmationen ins Spiel

Iffir-was? Iffirmationen :). 

Du stellst deinen Sätzen ein „Was, wenn…?“ (Englisch: „What if…?“) voran.

  • Was, wenn ich tiefes Vertrauen in mich und mein Kind habe?
  • Was, wenn ich atme und vertraue?
  • Was, wenn ich ich bin und das alles ist, was ich sein muss?
 

Bemerkst du einen Unterschied in dem Gefühl, das ausgelöst wird? 

Iffirmationen öffnen den gedanklichen Raum für die Möglichkeit, dass der Inhalt des Satzes wahr sein könnte, nehmen so Druck heraus, Optionen können abgewogen werden – und erwecken keinen Widerspruch bei deinen eigenen inneren kritischen Stimmchen im Kopf.

Sie können ein Zugang sein, deine Gedanken doch noch in eine positive Richtung zu lenken.

 

In meinem mentalen Geburtsvorbereitungskurs „Im Vertrauen geboren“ sprechen wir ausführlich darüber. Auch darüber, wie du die Wirkung von Affirmationen und Iffirmationen verstärken kannst. Im Juli 2024 beginnt in Jena die nächste Runde, auf die ich mich sehr, sehr freue :).

 

Schön, dass du hier bist!

Ich folge meinem Herzen als Doula und Geburtsfotografin und ich freue mich, wenn ich dich ein Stückchen auf deinem Lebensweg begleiten darf – ob während deiner Schwangerschaft, zur Geburt oder in der Babyzeit. All diese Momente halte ich mit meiner Kamera fest oder begleite dich emotional.

Herzliche Grüße, Anne 

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